Forex Trading und Devisenhandel – Handeln bei einem Broker

Forex Trading ist eigentlich kein besonders neues Thema mehr, denn es ist schon seit vielen Jahren möglich und zwar für Jedermann. Den Devisenhandel selbst gibt es natürlich schon seit dem man die Wechselkurse der Währungen nicht mehr fixiert hat. Früher wurde vorgegeben wie viele US Dollar man für eine Mark bekommt. Dieses System stellte sich allerdings als ineffizient heraus und daher hat man die Währungen handelbar gemacht. Das machte allerdings nur mit sehr hohen Volumina Sinn und wenn Sie in den 90er Jahren zu Ihrer Bank gegangen wären und mal eben 50 US-Dollar gekauft und fünf Minuten später wieder verkauft hätten, dann wären Sie nicht nur wegen der Gebühren arm geworden – man hätte Sie auch ausgelacht.

Heute macht das niemand mehr. Also das mit dem Auslachen oder zur Bank gehen. Heute meldet man sich einfach bei einem Broker an, zahlt Geld ein und handelt damit. Dabei spielt es kaum noch eine Rolle wie wenig man einsetzen will, denn selbst mit kleinen Beträgen kann man inzwischen schon viel anfangen. Dadurch, dass die Lots immer kleiner geworden sind, lässt sich auch mit wirklich wenig Geld ohne allzu hohes Risiko ordentlich handeln und das ist letztendlich auch der Grund für die Forex Revolution. Denn man kann ohne zu übertreiben sagen, dass dadurch ein regelrechter Boom entstanden ist. Jeder will dabei sein und am größten Markt der Welt handeln – das ist nämlich der Devisenmarkt oder kurz: Forex.

Das Schöne daran im Vergleich zu Aktien etwa ist die Tatsache, dass der Markt mit fast $3 Billionen am Tag so groß ist, dass es niemanden interessiert was Sie als kleiner Anleger machen. Selbst wenn Sie mit 100.000 in eine Position gehen interessiert das einfach nicht. Banken handeln regelmäßig und täglich. Sie müssen sich bzw. ihre Kunden gegen Währungsschwankungen absichern und gehen häufig entsprechend hohe Volumina ein. Selbst in diesen Fällen sind die Auswirkungen kaum spürbar und es sieht nach einem normalen Zucken des Charts aus.

Als Trader sind Sie daher nur sehr selten Zufällen oder Insidern unterworfen. Sie können entweder auf die fundamentale Analyse setzen und damit harte, wirtschaftliche Daten analysieren. Oder lieber Charts mit Hilfe der technischen Analyse. Damit nehmen Sie sich Charts unter die Lupe und suchen nach Trends und wiederkehrenden Mustern verschiedener Devisen. Helfen lassen können Sie sich von sogenannten Indikatoren, die Ihnen das Leben sehr viel leichter machen als technischer Analyst.

Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten:

  • Zunächst einmal ist Forex ein Markt bzw. eine Börse wie jede andere auch. Sie können daher nicht erwarten mit einfachen Mitteln, die jeder andere auch kennt zum Erfolg zu kommen. Wenn es Informationen gibt, die z.B. auf eine Unterbewertung schließen würden, liegt diese auch anderen vor und ist eventuell schon eingepreist.
  • Beim Forex Trading gibt es häufig Eingriffe von Staaten, Währungsbanken und anderen Institutionen. So kann eine Währungsbank einfach sagen, dass ein Euro im Vergleich zum Schweizer Franken nur so und so teuer sein darf – hat es alles erst kürzlich gegeben. Beim Forex Trading müssen Sie immer darauf gefasst sein und dies beim Handel mit berücksichtigen.
  • Bevor Sie sich einfach in den Handel stürzen sollten Sie sich mithilfe eines Demokonto an die Software und den Ablauf gewöhnen. Andernfalls ist es denkbar, dass Sie zwar die richtigen Entscheidungen treffen, jedoch trotzdem keinen Erfolg haben.
  • Sie brauchen das nötige Hintergrundwissen um beim Forex Trading erfolgreich zu sein und Sie müssen sich schon im Vorfeld eine gute Strategie zurecht legen und lernen die Ruhe zu bewahren auch wenn ein Handel einmal in die falsche Richtung läuft. Denn Forex ist vor allem schnell und man begibt sich schnell in Stresssituationen.